Joachim Hötzel
Mietschuldnerberater in Kreuzberg bei der AWO LV, ehemals Aktiver im AKWO
Wann und wodurch sind Sie das erste Mal auf den Arbeitskreis Wohnungsnot aufmerksam geworden?
Wenn ich mich recht erinnere, habe ich den AKWO zusammen mit anderen KollegInnen, die im Arbeitsfeld tätig waren und die bei der Arbeit mit Wohnungslosen bzw. von Wohnraumverlust Bedrohten die gleichen Probleme hatten, mit begründet.
Haben Sie schon einmal an Öffentlichkeitsaktionen oder Fachveranstaltungen des Arbeitskreises Wohnungsnot teilgenommen? Wenn ja, an welchen?
Öffentlichkeitsaktionen fällt mir spontan nichts mehr ein, in meinem Fall liegt meine aktive Zeit im AK ja immerhin auch schon über 10 Jahre zurück. Besser erinnern kann ich mich an diverse Fachveranstaltungen zusammen mit SenBauWohnen, der Senatsverwaltung für Soziales (Frau Spottka) und Vertretern von Wohnungsbaugesellschaften, die über die Jahre mit dazu beigetragen haben, dass sich die VertreterInnen des AK neben den Organen der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege zu kompetenten und fachlich gefragten Gesprächspartnern bei den lokalen sozialpolitischen Auseinandersetzungen entwickeln konnten.
Wann und warum haben Sie sich über den Arbeitskreis Wohnungsnot mal so richtig geärgert?
Ich habe mich über den AK selbst nie geärgert, allenfalls über einzelne Akteure oder immer wiederkehrende Grundsatzdebatten zur Struktur oder zur Organisationsform des AK, das war schon manchmal sehr nervig.
Welches Lob wollten Sie dem Arbeitskreis Wohnungsnot schon immer mal aussprechen?
Die Tatsache, dass es den AK nach 20 Jahren noch gibt, stellt unter Beweis, dass dieser Zusammenschluss in organisierter Form kein kurzes Strohfeuer, sondern Ausdruck eines nachhaltigen sozialpolitisches Engagements von vielen BerufskollegInnen über zwischenzeitlich 2 Dekaden war, der sicher einige Verbesserungen auch für unsere Klientel gebracht hat.
Was wünschen Sie dem Arbeitskreis Wohnungsnot für die nächsten 20 Jahre?
Durchhaltevermögen, Durchsetzungskraft, kollegialer Austausch für die zukünftigen Jahre und natürlich ein 40-jähriges Jubiläum!
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