1988 - 2008: 20 Jahre Arbeitskreis Wohnungsnot // 5 Fragen - 5 Antworten: Prof. Ingrid Stahmer

Prof. Ingrid Stahmer

ab 1981 u. a. Sozialstadträtin in Charlottenburg, ab 1989 u. a. Sozialsenatorin, seit 2000 selbstständige Trainerin und Coach und seit 2003 Honorarprofessorin an der ASFH

Wann und wodurch sind Sie das erste Mal auf den Arbeitskreis Wohnungsnot aufmerksam ­geworden?

Ich habe mir so was immer gewünscht, wegen der Notwendigkeit für Kooperation und Zusammenarbeit über Bezirks- und Fachgrenzen und Entwicklung von Lobby. Schon in seiner Gründung war mir dies alles wichtig, möglich, dass ich irgendwie mitgewirkt habe.

Haben Sie schon einmal an Öffentlichkeitsaktionen oder Fachveranstaltungen des Arbeitskreises Wohnungsnot teilgenommen? Wenn ja, an welchen?

An vielen, weiß nicht mehr genau an welchen ...

Wann und warum haben Sie sich über den Arbeitskreis Wohnungsnot mal so richtig geärgert?

Weiß ich auch nicht mehr – vielleicht, als es so schwer fiel, das Wort „Nichtsesshafte“ zu versenken.

Welches Lob wollten Sie dem Arbeitskreis Wohnungsnot schon immer mal aussprechen?

Der AK Wohnungsnot macht zielgerichtete, engagierte, hartnäckige Arbeit, mit immer neuen Ideen, keine „fürsorgliche Belagerung oder Rettungswahn“ für Wohnungslose, sondern gemeinsame Arbeit ohne Vernachlässigung der Hilfenotwendigkeiten und professioneller Standards.

Was wünschen Sie dem Arbeitskreis Wohnungsnot für die nächsten 20 Jahre?

„Alles Gute“ und „Weiter so!“

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